Bálint Varga gewann die Wettbewerbsrunde des Döröske Cups.
Am Sonntag, dem 17. Mai 2026, fand am Döröske-Stausee der Wettkampf der Vasi Vizeken–Garbolino–TackleBait Döröske Cup-Kategorie statt. Bei dem vierstündigen Wettbewerb mit feinen Montagen ging es diesmal nicht nur ums Angeln, sondern auch um Ausdauer, Anpassungsfähigkeit und technisches Können, da die Teilnehmer am Ufer von einem extrem starken, böigen Wind empfangen wurden.
Insgesamt nahmen 13 Teilnehmer an der Runde teil, aufgeteilt in zwei Sektoren: ein Feld mit 6 und ein Feld mit 7 Teilnehmern. Obwohl der Morgenregen aufgehört hatte und zeitweise die Sonne herauskam, stellten die stürmischen Windböen sowohl für die Stipp- als auch für die Matchrutenangler eine ernsthafte Herausforderung dar.
Schon in der ersten Stunde zeigte sich, dass der Brassenbestand im Döröskei-Stausee wieder in guter Verfassung war. Der kontinuierliche Brassenfang bestimmte den Wettkampf auf fast allen Streckenabschnitten, die Karpfen hingegen traten diesmal in deutlich geringerer Zahl auf.

Der Wind machte das Stippfischen vielerorts nahezu unmöglich. Es war schwierig, die langen Ruten ruhig zu halten, und präzises Führen der Montage erforderte höchste Konzentration. Viele Angler wechselten daher zur Matchruten-Technik, die sich unter den heutigen Bedingungen als effektivere Lösung erwiesen hat.
Ein gutes Ergebnis an diesem Tag erforderte vor allem kontinuierliches Brassenfangen, präzises Anfüttern, die richtige Wahl von Köder und Angelgerät sowie eine schnelle taktische Anpassung. Es gab keine größeren Beanstandungen hinsichtlich des durchschnittlichen und des Gesamtfangs.
- Gesamtgewicht: 104.420 Gramm
- Durchschnittlicher Fang: 8.032 Gramm pro Person

Die Rangliste basierte auf Sektorbewertungen, daher war es besonders wichtig zu sehen, wie gut jeder Spieler das Beste aus seinem eigenen Bereich des Spielfelds herausholen konnte.
Die endgültigen Gewinner des Döröske-Pokals waren die folgenden Teilnehmer:
- Balint Varga – B27 – 13 390 g
- Zoltán Törek – A18 – 11 180 g
- István Bedics – B25 – 11 420 g

Nach Bekanntgabe der Ergebnisse fragten wir die Hauptfiguren, wie sie den Wettbewerbstag erlebt hatten:
Bálint Varga: „Heute spielte der Matchbot die Hauptrolle.“
Laut Wettbewerbssieger Bálint Varga lag der Schlüssel zum Erfolg in seiner schnellen Anpassung. Aufgrund des starken Windes funktionierte das Angeln mit einer Rakós-Rute für ihn nicht optimal, weshalb er kurzerhand auf eine Matchrute umstieg. Er angelte auf eine Entfernung von etwa 25–30 Metern mit feinem Vorfach, dünner Schnur und kleinen Haken. Ein Großteil seines Fangs bestand aus Brassen von 30–40 Dekagramm, aber auch einige Karpfen bissen an. Ein wichtiger Bestandteil seiner Erfolgstaktik war das kontinuierliche und präzise Anfüttern: Nach fast jedem Wurf nutzte er eine Schleuder, um kleine Mengen Köder auf die jeweilige Angeldistanz zu verteilen. Das Anfüttern mit Mückenlarven brachte viele kleine Fische hervor, sodass sich letztendlich größere Köder als effektiver erwiesen. Die meisten Fische fing er mit 6–8 Pinkies oder 3–4 Csonti. Letztendlich funktionierte die Montage mit festem Pose und Matchrute für ihn am besten, mit einer 16-Gramm-Pose und etwa 1,5 Gramm Blei.

Zoltán Töreki: „Diverse Fänge und gut funktionierende Maistaktiken.“
Der zweite Sektorsieger, Zoltán Töreki, entschied sich ebenfalls für die Matchrute. Aufgrund des Windes war Angeln mit der Rute auch für ihn unmöglich. Er fand die Fische in etwa 17–18 Metern Entfernung, am Hang entlang. Dort hatte er an der Abbruchkante ständig Bisse. Sein Fang war äußerst vielfältig: Brassen, Rotfedern, Rotflossenbrassen, Barsche und zwei Karpfen gingen ihm an den Haken. Lebendköder lockten hauptsächlich kleine Fische an, daher spielte Mais eine Schlüsselrolle beim Fang größerer Fische. Laut Töreki waren der ständige Köderwechsel und die Anpassung an die jeweiligen Bedingungen entscheidend für seinen Erfolg.

Die heutige Runde hat einmal mehr gezeigt, dass das Angeln mit feinen Montagen eine echte technische Herausforderung ist. Es geht nicht nur darum, wo die Fische stehen, sondern auch darum, wie die Teilnehmer auf das Wetter, die wechselnde Beißlaune der Fische und die kleinen Details reagieren können. Der Döröskei-Stausee erwies sich auch dieses Mal als hervorragender Wettkampfort! Schöne Brassenfänge, vielfältige Fischarten, schwierige Wetterbedingungen und intensive taktische Duelle prägten den Tag.
Herzlichen Glückwunsch an alle Teilnehmer, die Podiumsplatzierten und die Sektorsieger, und vielen Dank an alle, die zum erfolgreichen Ablauf des Wettbewerbs beigetragen haben!
Die vollständige Ergebnisliste für diese Runde können Sie hier einsehen.
Die nächste Runde findet am 21. Juni 2026 an den Abért-Seen statt, wo alle drei Kategorien am selben Tag gegeneinander antreten werden.































