Balinesische Studenten kamen in Rába an
Am Montag wurden die neuen Bewohner des Flusses Rába auf dem Gelände der Firma Bérhalász KFT. in Somogy in Mikei verladen, verpackt in doppelten Plastiksäcken, die mit Sauerstoff aufgeblasen waren.
Die vorgezogenen, 4–5 cm großen Ballen wurden vom professionellen Fischwart Tamás Karácsonyi und dem Leiter des Fischmanagementteams József Mesterházy an mehreren aufgestauten und ruhigeren Abschnitten des Flusses Rába installiert, vor Ort in Alsószölnök, Szentgotthárd, Magyarlak, Körmend, Molnaszecsőd, Ikervár, der Herpenyő-Schlucht in Sótony und Nick. Wir möchten uns auch bei den Fischern bedanken, die bei der Installation geholfen haben!

Ein paar Worte zu den Fischarten:
Der Balin, früher auch Raubaal genannt, ist ein typischer Zwischenprädator unserer Flüsse und stehenden Gewässer. Er besitzt keine echten Zähne, sondern zerkleinert seine Beute, die meist aus Flussmündungen stammt, mit seinen Schlundzähnen. Er ist ein beliebter Zielfisch für Spinn- und Fliegenfischer und wird auch gerne mit der in der Arktis angewandten „Wasserball“-Methode gefangen, da selbst der Fang kleinerer Exemplare Angler und Ausrüstung auf die Probe stellt.

Die kleinen, sesshaften Bartenwale ernähren sich vorwiegend von Zooplankton, niederen Krebstieren und Arthropoden. Wenn sie dann eine Größe von etwa 15-20 cm erreichen, wechseln sie zu einer Ernährung, die hauptsächlich aus Wirbeltieren, vor allem Fischen, besteht.
Wir bitten alle Angler, die es auf T. abgesehen haben, beim Angeln vorsichtig zu sein, da der große Balin oft mit dem Döbel verwechselt wird, aber seine Afterflosse ist gewölbt, seine Schuppen sind größer. Er kann auch mit der Brasse verwechselt werden, aber sein Maul ist kleiner, reicht nicht bis unter das Auge und seine Schuppen sind ebenfalls größer.
Lasst uns gemeinsam für die neuen Bewohner unserer Gewässer sorgen!































