Die Investitionen zur Aufrechterhaltung der Wasserversorgung von Marcal haben begonnen.
Zu Beginn des Sommers berichteten wir bereits, dass der Verband der Sportfischervereine des Kreises Vas, die Wasserwirtschaftsdirektion Westtransdanubien und Naturschutzexperten gemeinsame Gespräche über die zunehmend ernste Wasserknappheit in der Region Marcal und die Möglichkeiten zur Erhaltung der Wasserressourcen geführt haben.
Zu unserer großen Freude folgten den Konsultationen konkrete Maßnahmen. Die Mitarbeiter der Wasserdirektion Westtransdanubien erstellten im Sommer die notwendigen Pläne, führten die Genehmigungsverfahren durch, und am 8. September begannen die Bauarbeiten am Abschnitt des Marcal-Kanals in den Gebieten Szergény und Mersevát.
In der ersten Phase werden an zwei Stellen naturnah gestaltete Steinschwellen errichtet, um das Wasser im Flussbett des Marcal vorübergehend zurückzuhalten. Diese Maßnahmen kommen nicht nur dem Fluss und seiner Tierwelt zugute. Die Stabilisierung des Wasserstands wirkt sich auch positiv auf den Grundwasserhaushalt der umliegenden Gebiete aus, was aufgrund der Nähe zum Merseváti-See für uns von besonderer Bedeutung ist.
Leider hat dieser Sommer deutlicher denn je gezeigt, wie gefährdet die Wasserressourcen unserer Region sind. Nach dem Austrocknen des Merseváti-Sees muss man wohl kaum noch betonen, wie wichtig jegliche Maßnahmen zum Schutz des Grundwassers und zur Erhaltung der Wasserressourcen sind.
Wir danken der Wasserwirtschaftsdirektion Westtransdanubien dafür, dass sie die Signale aus der Region, einschließlich unseres Verbandes als Verhandlungspartner, berücksichtigt und den Baubeginn so schnell nach der Planung und Genehmigung ermöglicht hat.
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Wir sind zuversichtlich, dass die derzeit durchgeführten technischen Maßnahmen wesentlich zur langfristigen Erhaltung der Wasserressourcen von Marcal, zur Stabilisierung des Grundwasserspiegels in den umliegenden Gebieten und damit auch zu einem positiven Einfluss auf den Wasserhaushalt des Merseváti-Sees beitragen werden.
Die Erfahrungen der vergangenen Zeit haben deutlich gemacht, dass Wassersparen keine Option mehr ist, sondern ein gemeinsames Interesse und eine gemeinsame Aufgabe.
Wir hoffen, schon bald über die abgeschlossene Investition und ihre ersten positiven Erfahrungen berichten zu können.































