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Das Vasi Vizeken Angelcamp 2026 ist beendet.

2026.08.07. Teilen

Fünf ereignisreiche Tage, fast fünfzig begeisterte junge Leute, unzählige Fischfänge, professionelle Präsentationen, Wettbewerbe und viele gemeinsame Erlebnisse. Das war das Vasi Vizeken Angelcamp 2026 in Väskeresztes…

Das Vasi Vizeken Angelcamp 2026 ist beendet.

Am diesjährigen Camp nahmen 49 Kinder teil, zehn davon aus der Kita und 39 aus dem Internat. Nach ihrer Ankunft am Sonntag begrüßte Norbert Puskás, der Vorstandsvorsitzende unseres Vereins, die Kinder, und anschließend erklärte Camp-Leiter Attila Kádi die wichtigsten Informationen. Nach dem Gruppenfoto und der Verteilung der Camp-T-Shirts begann endlich das, worauf alle gewartet hatten: Angeln.

Schon der erste Nachmittag ließ erahnen, dass uns eine gute Woche bevorstand. Karpfen, Brassen, Karauschen und Graskarpfen wurden gefangen, und das Highlight des Tages war Zsombor Szemes' erster richtig großer Graskarpfen. Kurz darauf erfreute auch Ábel Fülöp die Camper mit einem Fisch ähnlicher Größe. Das abendliche Fußballturnier und das Nachtangeln bildeten den perfekten Abschluss des ersten Tages.

Im Camp ging es nicht nur ums Angeln. Während der Woche nahmen die Kinder an zahlreichen Vorträgen und praktischen Vorführungen teil, wodurch sie viel neues Wissen erwarben.

József Mesterházy, unser Leiter der Fischmanagement- und Fischschutzgruppe, hielt einen Vortrag über die Tierwelt der Pinka, heimische Fischarten, Fischschutz und die Bedeutung des Umweltschutzes.

Der Silbermedaillengewinner der Weltmeisterschaft und Wettkampfangler Balázs Németh gab den Jugendlichen bei einer Vorführung zum Feedern viele nützliche Tipps, während Camp-Leiter Tamás Farkas ihnen die Grundlagen des Fliegenfischens und des Ultraleicht-Spinnfischens am Pinka-Bach näherbrachte. Das Programm war so erfolgreich, dass in den folgenden Tagen noch mehr Teilnehmer an den Bach zurückkehrten.

Die spezielle Retro-Angelpräsentation von Tamás Karácsonyi, dem Angelwart des Vereins, stieß ebenfalls auf großes Interesse. Die Camper konnten alte Ruten, Rollen und andere Angelgeräte besichtigen und sogar selbst ausprobieren und so eine echte Zeitreise erleben.

Im Laufe der Woche fanden für die Jugendlichen mehrere Wettbewerbe statt. Einer der Höhepunkte war der Angeltest, den alle neun Kandidaten erfolgreich bestanden.

Am Dienstag fanden die Einzelangelwettbewerbe statt, bei denen die Jüngeren auf dem Alpesi-See und die Älteren im Altwasserarm von Pinka antraten. Außerdem hatten sie die Möglichkeit, ihre Fähigkeiten bei einem Schießwettbewerb unter Beweis zu stellen.

Am Mittwoch folgte ein spezieller Teamwettbewerb, bei dem die Teilnehmer neben ihren Angelfertigkeiten auch Aufgaben zum Thema Fische lösen mussten. Der freundschaftliche Wettkampf war von Anfang bis Ende äußerst spannend.

Auf Grundlage der Ergebnisse der Woche wurden schließlich die Endergebnisse der kombinierten Camp-Meisterschaft ermittelt.

  • Jüngere Altersgruppe (geboren 2014 und später)
  1. Philip Abel
  2. Aaron Philip
  3. Nimrod Gaspar

  • Ältere Altersgruppe (geboren vor 2014)
  1. Mathé Zalan
  2. Martin Szabo Balint
  3. Buthi Benjamin

Die Gewinner erhielten Medaillen, Pokale und Angelausrüstung, während alle Teilnehmer mit Erinnerungsmedaillen und anderen Geschenken nach Hause zurückkehrten.

Die ganze Woche über wurde großer Wert darauf gelegt, die Natur zu respektieren, Fische schonend zu behandeln und ein verantwortungsvolles Verhalten beim Angeln zu entwickeln. Eine der schönsten Geschichten des Camps betraf den Umweltschutz. Nach dem Angeln am Montagabend sammelten László Czékus und Kornél Tóth ohne Aufforderung den am Seeufer zurückgelassenen Müll ein und gaben damit ein Beispiel für ihre Mitstreiter. Ihre freiwillige Initiative wurde von den Camp-Leitern mit einer besonderen Auszeichnung gewürdigt.

Neben dem Angeln blieb auch Zeit zur Entspannung. Die Camper spielten spontan Fußball und unternahmen in der Hitze einen Ausflug zum Strand im benachbarten Burg in Österreich, wo sie einen angenehmen Nachmittag verbrachten.

In der zweiten Wochenhälfte wurde deutlich, dass sich aus den Kindern, die sich am ersten Tag noch nicht begegnet waren, eine richtige Gemeinschaft gebildet hatte. Es entstanden neue Freundschaften, viele gemeinsame Erlebnisse und unvergessliche Geschichten, die die Teilnehmer noch lange begleiten werden.

Am letzten Tag, Donnerstag, blieb noch Zeit für einen letzten gemeinsamen Angelausflug, eine Tour nach Pinka. Trotz der extremen Hitze verlief das Camp ohne größere Verletzungen, und die Kinder nahmen diszipliniert und mit vorbildlicher Einstellung an den Programmen teil, halfen einander und unterstützten sich gegenseitig.

Wir möchten diese Gelegenheit nutzen, um allen Lagerleitern, Helfern, Referenten und Mitwirkenden zu danken, die unermüdlich daran gearbeitet haben, das Vasi Vizeken Angelcamp zu einem unvergesslichen Erlebnis für die Kinder zu machen.

Wir hoffen, dass wir nächstes Jahr viele bekannte Gesichter wiedersehen und neue junge Menschen für die Liebe zum Angeln, zur Natur und zur Gemeinschaft begeistern können.

Wir möchten uns bei der Ungarischen Nationalen Fischereivereinigung für ihre Unterstützung des HUNOP-Programms bedanken, ohne die das Camp in diesem hohen Standard nicht möglich gewesen wäre.

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