Wir haben bereits über die verzweifelte Lage des Gyöngyös-Bachs berichtet, die sich in den letzten zehn Tagen leider weiter verschlechtert hat. Unsere Mitarbeiter und ihre freiwilligen Helfer, darunter oft auch Nicht-Angler, haben versucht und versuchen weiterhin, den Fischbestand in den kritischsten Abschnitten des langsam verschwindenden Bachs sowie in den noch mehr oder weniger wasserführenden Bereichen zu retten. Die meisten geretteten Fische sind Döbel verschiedener Größen, aber es wurden auch einige Brassen, Meeräschen, Regenbogenbrassen und Hechte (in letzter Zeit auch Donauhechte) gefangen. Gelegentlich gingen auch Rotaugen, Rotflossenbrassen, Steinbarsche und Bachforellen an den Haken. Als unerfreuliche Überraschung wurden zudem die invasiven Sonnenbarsche und Silberkarauschen gefangen. Letztere dürfen laut geltender Gesetzgebung nicht in andere Gewässer umgesiedelt werden. Um die große Anzahl an Fischen – stellenweise 300 bis 400 – mit möglichst geringer Sterblichkeit umzusiedeln, und unter Berücksichtigung der Entfernung zwischen Rába und Pinka, die sich am besten für die Umsiedlung eignen, brachten die Mitarbeiter unseres Vereins die geretteten Fische in die nahegelegenen Seen Szombathely Csónakázó-tó und Újperinti I. sz. um. Die im Gebiet von Gencsapati geretteten Fische wurden erfolgreich in den noch wasserführenden Oberlauf des Baches Gyöngyös umgesiedelt. Ohne Anspruch auf Vollständigkeit – ohne absichtlich irgendjemanden zu vergessen – möchten wir uns ganz besonders bei folgenden Helfern bedanken, die die Arbeit unserer professionellen Fischhalter unterstützt und in Eigenregie Fische gerettet haben: Tamás Farkas, Zalán Máthé, Balázs Németh, Gellért Pankotay, Dr. Csaba Tóth, Mátyás Tóth, Zoé Búzás, Attila Kiss Kornél, Gábor Hujber, Adrián Kovács